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Worauf wir ganz besonders neugierig waren, schon durch die vielen
Dokumentationen die wir vor unserer Reise sahen, war die einzigartige
Tierwelt Tasmaniens. Leider liefen uns in freier Natur nur äußerst
selten irgendwelche Exemplare über die Füße. Statt dessen lagen sie fast
auf allen Straßen Tasmaniens herum, als tote Überbleibsel von der
nächtlichen Begegnung mit Fahrzeugen. Einheimische erzählten uns, das
die Wallabys, Opossums etc. regelrecht am Straßenrand auf ein Auto
warten würden und wenn die Scheinwerferlichter auf sie fallen, rennen
sie buchstäblich in den Tod. Ein Ausweichen solle da wohl noch kaum
drinnen sein. Was wir dann eines Tages am eigenen Leib erleben sollten.
Da wir aber vorgewarnt waren, blieb den Tieren, denen wir auf der
nächtlichen Heimreise vom Devil Park zu unserem Hotel be-gegneten, dieses
Schicksal erspart. Wir haben kein einziges Tier überfahren, worauf wir
sehr stolz sind. Mir selbst drängt sich nun die Frage auf, ob die
Tasmanier den Tod der einheimischen Tiere billigend in den Kauf nehmen?
Aber da wir nun in Gottes freier Natur nicht die Tierwelt erleben
konnten, wie es uns durchs Fernsehen suggeriert wurde, besuchten wir
sechs der zahlreichen Wildlife Parks Tasmaniens. |