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Frettchen brauchen unheimlich viel menschlichen Kontakt. Oft zwicken sie am
Anfang noch etwas. Woher soll so ein kleines Tierchen auch wissen, dass es
den Menschen nicht so fest kneifen darf, wie seinesgleichen? Wenn man sich
sehr viel mit seinen Frettchen beschäftigt, lässt dieses zwicken nach
kürzester Zeit nach. Wichtig: Frettchen können auch heftig zu beißen. Dies
hat in der Regel nichts mit Aggressivität zu tun. Manche Frettchen fangen
mit diesem Verhalten auch erst nach wenigen Tagen an. Bitte denke nicht
gleich an Abgabe, sondern wende Dich an einen Frettchenkenner, der Dir über
diese Zeit mit Ratschlägen sicherlich gern helfen wird. |
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Die Meinungen über die
Haltung von Frettchen, Einzelhaltung oder Paarhaltung, gehen nicht nur
in Deutschland buchstäblich völlig auseinander sondern auch in der
ganzen Welt. Dies konnte ich durch den regelmäßigen Kontakt zu
Frettchenfreunden in anderen Ländern in Erfahrung bringen. Zum
Beispiel plädieren Frettchenspezialisten aus den Niederlanden und aus
Australien, eher für die Haltung eines Frettchens, ihre Begründung ist: Frettchen sind von
Natur aus Einzeltiere.
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Natürlich
ist es niedlich und auch gleichzeitig faszinierend, wenn sie
miteinander spielen, kämpfen, kuscheln, sich putzen und zusammen
schlafen. Aber trotzdem sollte man dabei die Bedürfnisse des
Frettchens nicht außer acht lassen. Lässt sich ein Tier in eine Gruppe
absolut nicht integrieren, sozusagen nicht sozialisieren oder
vergesellschaften, findet für ihn oder sie ein neues Zuhause bei
lieben Menschen die eben nur ein Tier haben möchten. Dort wird es dann
sicher glücklicher leben können, als in einer Gruppe, wo es nicht
akzeptiert oder sozusagen nicht warm wird, aus welchen Gründen auch
immer. Denn eins sollten wir nie vergessen, so wie es unter den
Menschen typische Einzelgänger gibt, so kommt dieses auch durchaus bei
den Tieren vor. |
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Viele Menschen glauben,
dass zwei Frettchen sich mehr miteinander beschäftigen und den Menschen
außer Acht lassen, und halten sich aus dem Grund nur ein Frettchen. Dem ist nicht so. Sie werden ihren Menschen niemals
vernachlässigen. Er wird immer fester Bestandteil ihres Rudels sein und
deshalb auch in alle Aktivitäten mit einbezogen. Was ich aus eigener
Erfahrung nur bestätigen kann. Ich selbst habe mich für die Haltung von
mehreren Frettchen entschieden, weil ich es einfach besser für meine Tiere
fand, sozusagen nicht ohne Artgenossen aufwachsen zu müssen. Dabei
spielte aber auch eine große Rolle, dass ich den Platz dafür habe!!!
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Aber es braucht sich niemand schuldig fühlen, weil er nur ein
Frettchen hat oder haben will! Es sollte jeder für sich entscheiden
dürfen, ohne Zwänge von außen Stehenden, Hauptsache er nimmt sich die
Zeit für sein(e) Frettchen und versorgt sie mit allem was nötig ist. |
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Frettchen brauchen für
ihre eigene Sicherheit unbedingt einen ausbruchsicheren Käfig, es sei denn
man hat die Möglichkeit ihnen ihr eigenes Zimmer zur Verfügung zu stellen.
Dabei ist zu beachten, je größer der Käfig ist umso besser (mehrere
Quadratmeter) für das manchmal sehr bewegungsfreudige Frettchen. Der Käfig
macht sich erforderlich, um sein Frettchen eben sicher unterbringen zu
können, wenn ihr außer Haus geht oder des Nachts eben in die Heia. |
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Auch die Außengehege sollten viele Quadrat- meter groß sein. Warnung!!!
Frettchen sind
die geborenen Ausbrecher!!!!!! Sie kommen über viele Hindernisse und
graben sich buchstäblich einen Weg ins Freie. Was uns unsere Elly und
ihre Tochter Whity im 2005 Jahr mehr als einmal bewiesen. Auch
Gregor stellte zu Lebezweiten gern seine Talente betreffs Buddeln unter
Beweis. |
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Der Käfig sollte
mehrstöckig, mit Baumwolltüchern und reichlich Spielmöglichkeiten, sowie
mehreren Katzentoiletten ausgestattet sein. Dennoch brauchen Frettchen
täglich mehrere Stunden Freilauf außerhalb des Käfigs. |
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Frettchen die zu wenig
Auslauf genießen, werden recht schnell bissig, aggressiv und
verhaltensgestört. |
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Frettchen werden bis etwa 90 Prozent sauber, stubenrein. Hier muss der Mensch sehr viel
Geduld aufbringen und dem Frettchen helfen, sauber zu werden. Immer wieder
(so lange das Frettchen lebt) wird man ein Häufchen in der Wohnung finden.
Man muss also bereit sein, auch mal etwas aufzuwischen. |
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Auch zahme Frettchen können schon einmal kräftig zu zwicken, wenn ihnen
etwas nicht passt, oder man sie zu grob anfasst. Das muss man in Kauf
nehmen. Schließlich ist es die einzige Möglichkeit sich gegen einen so
großen Menschen zu wehren. |
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Frettchenfähen, mit denen nicht gezüchtet wird, müssen unbedingt im
richtigen Alter kastriert werden, wegen der möglichen Dauerranz, an der die
Fähen qualvoll sterben. Es ist günstiger auch die Rüden kastrieren zu
lassen, sonst kann man den Rüden kaum mit anderen Frettchen zusammen
halten. Er wird stets versuchen Rangordnungskämpfe durchzuführen. |
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Frettchen haben natürlich einen Eigengeruch, wie jedes andere Tier und der
Mensch auch. Ganz besonders ist es während der Ranzzeit zu spüren, da
riechen Frettchen wesentlich intensiver. Trotzdem ist es ein Vorurteil von
vielen Menschen zu glauben, das Frettchen immer stinken. Das entspricht
nicht den Tatsachen, denn nach der Kastration verliert sich dieser
"stinkende" Geruch völlig. Das kann ich nach neun Jahren Frettchenhaltung
mit ruhigen Gewissen behaupten. Auch meine Tierärztin ist immer wieder aufs
Neue erstaunt, das meine Frettchen nicht riechen. Worauf sich das natürlich
auf die sechs kastrierten Frettchen bezieht. Wer aber auf Gerüche empfindlich reagiert, sollte sich von
vorn herein kein Haustier anschaffen und sich lieber ein Stofftier in die
Wohnung setzen. |
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Kleinkinder dürfen mit Frettchen nur unter Aufsicht spielen. Besser wäre es,
sich gar kein Frettchen anzuschaffen, wenn zu kleine Kinder (unter 5 Jahren)
im Haushalt leben. |
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Auch ein Frettchen kann einmal krank werden und benötigt tierärztliche
Hilfe, welche nicht gerade billig ist. Meine Tiere wurden bis jetzt bei
jedem Tierarzt als Edelpelztier geführt und das kostet richtig Geld!!! |
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Frettchen müssen jährlich geimpft werden, um sie vor heimtückischen
Krankheiten zu schützen. |
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Frettchen stellen sehr viel an. Ist die Wohnung nicht Frettchensicher
gestaltet, verliert manch einer schnell die Nerven. Sie kriechen überall
hinein, schmeißen alles herunter, buddeln Blumenerde aus usw. und folgen
niemals Anweisungen so wie z. B. ein Hund. Wer ein Ordnungsfanatiker ist,
sollte auf die Anschaffung eines Frettchens lieber verzichten. |
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Da Frettchen 2-3 Stunden Auslauf täglich für ihr Wohlbefinden brauchen,
muss die Wohnung so gestaltet werden, dass keine Verletzungs- und
Vergiftungsgefahr für das Frettchen gegeben ist. Während dieser Zeit sollte
sich der Besitzer auch richtig Zeit für sein Tier nehmen. |
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Frettchen sind sehr neugierige Tiere. Sie verfolgen ihren Besitzer in jedes
Zimmer um zu sehen, was er dort tut. |
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Frettchen kratzen gern am Teppich, vor allem wenn Türen geschlossen
sind. Sie möchten wissen, was sich hinter dieser Tür verbirgt. Manche Tiere
kratzen auch an Polstermöbeln und ähnlichem. Wer das nicht akzeptieren
kann, der sollte sich erst gar kein Frettchen anschaffen. |
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Frettchen gehen auch gerne an der Leine spazieren. Eine gut gemeinte
Warnung, niemals euer Tier in freier Natur ohne Leine laufen lassen!!! Denn
nicht jedes Frettchen hört auf Rufen seines Namens und kommt zu seinem
Besitzer zurück. Vorsicht ist besser als Nachsicht!!! Hier draußen gibt es
zwar viele interessante Gerüche für sie zu entdecken und sie können ganz
nach Belieben buddeln, aber wenn sie trotz Eurer Rufe nicht zurückkommen,
würden sie in freier Natur nicht überleben!!!
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Der Auslauf in einer Wohnung wird ja doch mit der Zeit recht langweilig. Es
ist darauf zu achten, dass keine großen und freien Flächen betreten werden.
Hier bekommen Frettchen schnell Angst. Lieber laufen sie dort, wo Gebüsche,
Hausmauern oder ähnliches in der Nähe sind. Das bedeutet Schutz für die
Frettchen. |
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Für Frettchen gibt es
nichts Schlimmeres als stundenlang im Käfig sitzen zu müssen, oder die
Vernachlässigung durch den geliebten Menschen. |
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Frettchen kosten Geld!!! Neben der Anschaffung kommen Kosten wie, große
Voliere (samt Hängematten, Schlafhäuser, Spielsachen), hochwertiges Futter,
mehrere Frettchenklosetts, Frettcheneinstreu (Katzeneinstreu), jährliche
Impfungen, unvorhersehbare Tierarztbesuche usw. auf den Frettchenbesitzer
zu. |
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Dies sind nur einige Punkte die zu beachten sind. Hat man dann immer noch
Interesse an einem Frettchen, dann sollte man einen Frettchenbesitzer in der
Nähe besuchen. Die Tiere sollten während dieser Zeit Auslauf genießen, so
dass man sich live ein Bild über Frettchen machen kann. Es ist zu beachten,
dass Wohnungen in denen Frettchen leben, meist schon Frettchensicher
gestaltet wurden. Deshalb ist es wichtig, nach Gefahren und anderen
wichtigen Punkten, zu fragen. Am besten stellt man sich schon im Vorfeld
eine Liste mit Fragen zusammen, denn im Eifer des Gefechts vergisst man
schnell wichtige Punkte anzusprechen. Es geht kein Weg drum herum, auch die
eigene Wohnung nach den Bedürfnissen des Frettchens zu gestalten. Sind diese
Möglichkeiten gegeben? Nicht die Frettchen passen sich den Bedürfnissen des
Menschen an, sondern die Menschen denen der Frettchen. |
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Frettchen sollten niemals in Zoohandlungen erworben werden, sondern bei
einem verantwortungsvollen Züchter (Hobbyzüchter). Natürlich stellt sich
Euch jetzt sicherlich die Frage nach dem WARUM?
An dieser Stelle muss
ich erwähnen, das ich von meinen eigenen Erfahrungen ausgehe, als ich
meine Frettchen in der Zoohandlung kaufte oder mir dort Tiere nur
ansah. Zum Beispiel unsere Fanny. Sie wurde mir am 27.Juli 2001 als
zwölf Wochen altes Frettchen verkauft. Was aber so nicht stimmen kann,
denn im selben Jahr, am vierzehnten September, brachte Fanny 8 Kinder
zur Welt. Sie muss beim Kauf aber schon mindestens ein ¾ Jahr alt
gewesen sein, denn erst dann werden die Frettchen geschlechtsreif und
können somit Nachwuchs bekommen!!! Hat der Zoohändler mich nun bewusst
nicht über das wahre Alter der Fähe aufgeklärt oder hatte er einfach
keine Ahnung von Frettchen? Was ja als Zoofachhändler fast schon nicht
vertretbar wäre. Ein weiterer Grund, warum ich keine Frettchen mehr in
der Zoohandlung kaufe, ist folgender. Die Tiere werden dort in den
meisten Fällen in zu engen Käfigen gehalten, das dann auch oft über
einen sehr langen Zeitraum und ich habe dort dann immer nur
verhaltensauffällige Frettchen erlebt. Im hohen Grade bissig (unsere
Fanny war es auch), Käfigkoller, unsauber und extrem menschenscheu.
Was sich nun wiederum darin ersehen lässt, das sie vor dem Zoohändler
erstens Reißaus nahmen und zweitens sie ihre Analdrüsen entleerten.
Natürlich beruht das jetzt auf meine eigenen Erfahrungen, andere
Frettchenbesitzer können auch andere Erfahrungen gemacht
haben.
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Ach ja, bevor ich es
vergesse. Eines schönen Tages war ich wieder in der Zoohandlung in der
ich unsere Fanny erworben hatte und es saßen dort fünf wirklich
putzige Frettchenwelpen (höchstens sechs Wochen alt) in einem für
Hamster vorgesehen Glaskasten. Das war es aber nicht alleine, was mich
empörte, sondern die Tatsache das diese Frettchen von einem
Großhändler stammen sollten, der die Tiere von einer Farm bezog. Da
mir aber nicht bekannt ist, dass es in Deutschland Zuchtfarmen für
Frettchen gibt, muss ich doch annehmen, das sie aus dem Ausland
stammten und wie große Pelztierfarmen funktionieren oder wie die
Haltebedingungen dort sind, weiß doch heute wohl jeder. Er konnte mir
dann auch nicht berichten wie alt diese Tiere sind, welches Geschlecht
sie haben und woher genau sie stammen. Er hatte sie günstig eingekauft
und das alleine war für ihn wichtig. Der Rest interessiere ihn einfach
nicht. |
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Was Zoohändler anderer
Orts Interessenten aufschwatzen wollen, wurde mir durch eine Anfrage
per Email bewusst. Ein junges Mädchen schrieb mir, das sie in einer
Zoohandlung ein neuseeländisches Frettchen erworben hätte und das es
extrem bissig wäre.
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Das bissig sein des
Frettchens war es nicht, was mich hellhörig lassen ließ, sondern die
Tatsache, dass es aus Neuseeland stammen sollte. Das konnte ich mir
aber beim besten Willen nicht vorstellen und ich zog ein paar
Erkundigungen bei Frettchenfreunden in Australien ein, sie sitzen ja
fast an der Quelle. Schon wenige Stunden später erhielt ich die
folgende Information: In Neuseeland ist zwar
die Privathaltung von Frettchen verboten, aber schon vorhandene Tiere
durften ihr Leben mit ihren Eigentümern ausleben. Die kommerziellen
Frettchenzüchter dürfen weiter züchten, allerdings nur für den Export.
Begründung: Frettchen sind Raubtiere und entwickeln sich zur Plage.
Neuseeland Frettchen werden überall hin geschickt, aber nicht nach
Australien. Wir haben totales Einfuhrverbot. Demnach könnte dieses Frettchen
sehr wohl aus Neuseeland gekommen sein. Was ich herausgefunden habe,
scheinen die Neuseeländer sehr robuste und schöne Tiere sein. |
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So weit, so gut,
trotz allem glaubte ich nicht, dass es sich um ein neuseeländisches
Frettchen handelte, denn wie die junge Frau mir versicherte, war das
Angebot sehr günstig und der Zoohändler hätte die Kosten die er mit
dem Erwerb von Tieren aus Neuseeland gehabt hätte, garantiert auf die
Käuferin umgesetzt. Natürlich teilte ich meine Bedenken der
jungen Dame mit und half ihr auch betreffs Bissigkeit weiter. Aber das
ihr Frettchen eventuell nicht aus Neuseeland stammen sollte, wollte
sie nicht einsehen. Schließlich hätte ihr der Zoohändler das Frettchen
als etwas ganz Besonderes verkauft, was nicht gleich jeder hat,
nämlich als ein Frettchen aus Neuseeland und das wolle sie sich nicht
nehmen lassen. Leider ließ es sich von mir nicht nachvollziehen, weil
ich nicht in Erfahrung bringen konnte, um welche Zoohandlung es sich
hier handelte. |
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Natürlich kann man auch
ein Abgabetier adoptieren, denn Tierheime und Pflegestellen sind meistens
überfüllt und benötigen dringend Eure Hilfe. |
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Die Frettchenhaltung
verlangt Erfahrungen mit Tieren im allgemeinen. Frettchen sind viel
anspruchsvoller als Meerschweinchen, Ratten, Wellensittiche, sogar
anspruchsvoller als Hunde und Katzen in der Heimhaltung. Für Frettchen
braucht man ein gewisses "Tierverständnis". |
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Beinahe hätte ich ja
noch etwas sehr wichtiges vergessen. Bevor ihr euch nun wirklich ein
Frettchen ins Haus holt, muss natürlich, falls vorhanden, auch der Vermieter
euer Wohnung mit der Anschaffung eines Frettchens einverstanden sein. Aber
auch die anderen Familienmitglieder dürfen dem "Familienzuwachs" nicht
abgeneigt gegenüberstehen. |
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Ist ein Tierarzt, der
sich auf Frettchen versteht, in euer erreichbaren Nähe (eventuell auch mit
Notdienst)? |
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