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Im Laufe der Jahre,
von 1996 bis 2008, wurde die Unterkunft unserer Frettchen viermal
er-weitert. Ein fünfter Umbau -eigentlich ein Neubau ist schon eingeplant. Aber fangen wir
doch mit dem Anfang an. Zur Großansicht bitte auf die Bilder
klicken. Danke schön! |
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Unterkunft 1 |
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Bild(er) findet ihr
hier! ---> |
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Zuerst haben wir eine
Betonplatte (3,50 m lang, 80 cm tief und 30 cm hoch) als Fundament
gegossen, worauf dann der eigentliche Stall (1,90 m hoch) gebaut
wurde. Eine so große Betonplatte deshalb, weil auch Ställe für unsere damalige große Kaninchenzucht
integriert wurden. |
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Die eigentlichen Maße für die Frettchenvilla betrugen also 2,10 m in
der Länge, 80 cm in der Tiefe und 100 cm in der Höhe. Wobei die Höhe
bei 0,50 cm von einer Zwischendecke aus Holz geteilt wurde. |
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Die obere Etage war durch ein
schräg anliegendes Brett, quasi eine Art Leiter,zu erreichen. |
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Bild(er)
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hier!
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In
jeder Etage stand eine Katzentoilette, gefüllt mit handelsüblicher
Einstreu oder
feinen Kies, und eben auch ein Schlafhäuschen.
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Bild(er) findet ihr
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Die
Schlafhäuschen fertigten wir aus dicken Sperrholzplatten, die mit
einem Windfang verse- hen wurden. Der Windfang ist besonders
wichtig, um die größte Kälte im Winter bzw. die größte
Hitze im Sommer von dem Schlafplatz fern zu halten. Die
Einschlupflöcher zum Schlafhäuschen und vom Windfang zum Schlafplatz
wurden versetzt zu einander angelegt. Die beiden Schlupflöcher
liegen sich also nicht direkt gegenüber, sonst hätte der Windfang
auch keine Funktion mehr. Der Durchmesser der Einschlupflöcher
sollte mindestens 6-9cm Zentimeter betragen. Wären sie kleiner, dann
kämen die Frettchen nicht mehr hindurch. |
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Das eigentliche Dach des
Schlafhauses wurde an zwei Scharnieren befestigt. Dadurch kann man besser
und leichter prüfen, ob die Frettchen Futter in ihrem Häuschen gebunkert
haben. Auch verdorbene Futterreste lassen sich so bequemer entfernen. Und
wenn Eure Frettchen eines schönen Tages vielleicht Nachwuchs bekommen
werden, dann lässt sich eine Kontrolle des Wurfes, auf ihre Gesundheit
oder eventuelle Todgeburten, einfach leichter durchführen. Nach der
Fertigstellung wurde das Häuschen mehrmals mit einem biologischen
Holzschutzmittel behandelt. |
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Das Dach der gesamten
Stallanlage wurde mit Styroporplatten stark isoliert, um einen Hitzestau
in den heißen Sommermonaten zu vermeiden und eben auch zu starken
Kälteeinbrüchen in den Wintermonaten vorzubeugen. |
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Die Rückwand, die gemauerten
Seitenwände und der Boden der Anlage wurden von innen komplett gefliest,
um ein Aufsteigen von Feuchtigkeit bzw. Nässe bei den Reinigungsmaßnahmen
in das Mauerwerk zu vermeiden. |
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Alle Türen wurden aus Vierkanthölzern
angefertigt
und mit verzinkten Kleintiermaschendraht bespannt. |
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Damit die Türen sich später auch mühelos öffnen ließen, wurden dafür
wiederum Scharniere verwendet und durch verschiedene Riegelarten wurden sie verschließbar gemacht. |
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Auch einen Griff zum Öffnen erhielten die Türen. |
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Ach ja, bevor ich es vergesse. Die Böden der beiden Kaninchenställe, die
sich direkt über dem Frettchenstall befanden, wurden mit einer dicken und
stabilen Folie bespannt oder anders ausgedrückt, die Folie wurde von uns
fest getuckert. Warum? Na ja, um das Verrutschen der Selbigen zu verhindern und um das
Hindurchsickern von Kaninchenurin möglichst zu vermeiden. |
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Unterkunft 2 |
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Unterkunft 3 |
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Und wieder erfuhr die Unterkunft unserer Frettchen eine großzügige
Erweiterung. Die Erweiterung bot
sich sozusagen von allein an. Wir reduzierten Anfang 2000 unseren
damaligen großen Kaninchenbestand (aus gesundheitlichen Gründen) bis auf
zwei Zwergkaninchen. So konnten drei der ehemaligen Kaninchenställe als Schlafplätze für unsere Frettchen
umgebaut werden. Das heißt, das Innenleben musste vollständig erneuert werden. |
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Zum Beispiel wurden defekte Böden,
die aus dickeren Brettern bestanden, herausgenommen und durch Nutenbretter ersetzt.
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Der Kleintiermaschendraht, der
an den Türen befestigt war, wurde von uns entfernt und durch dicke
Sperrholzplatten ersetzt. |
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Nun mussten wir nur noch einen Durchschlupf zu den neuen
Schlafplätzen schaffen. Er sollte gleichzeitig auch die Funktion
eines Windfangs übernehmen ohne viel Platz zu beanspruchen. Und da
hatte ich eine einfache, aber geniale Idee. Ich sägte mit einer
Stichsäge einen Kreis im Durchmesser von 11cm in die Holzwand und
schob dann in die so entstandene Öffnung ein HT-Bogen
mit dem Durchmesser von 10 cm. Die Öffnung des Bogens zeigt nach
hinten, damit kein kalter Wind etc. in das Schlafhäuschen eindringen
kann. Die beiden anderen Schlafplätze sind genauso zu erreichen. |
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Außerdem
wurden die Bretter, die bisher als Treppen von einer Etage zur
nächsten Etage dienten, durch passende Stücke aus
Drainagerohre ersetzt. Frettchen lieben es nämlich in diesen Rohren
rauf und runter zu laufen. |
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Auch eine Hängematte, Marke Eigenbau,
fand ihren festen Platz. Sie bedurfte aber dringend einer Vergrößerung.
Zwei Frettchen, für die sie einmal gemacht war, finden darauf bequem
Platz. Aber da wir ja nun sieben Frettchen beherbergen, mit den Welpen werden es regelmäßig auch noch mehr, reichte
der Platz nicht mehr aus. Und so passierte es halt öfter mal, dass um die
Hängematte ein regelrechtes Gerangel einsetzte. Der Stärkere bzw. der
Gewichtigste gewinnt dann meistens die Oberhand und das ist dann zu 100 Prozent
Balu, Paulchen oder Max. Inzwischen erhielt eine neue Hängematte
ihren festen Platz in der Unterkunft. |
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Bild(er)
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Die Maße sind nun folgende: 2,90m in der Länge,
80cm in der Tiefe und 1,90m in der Höhe. Diese Unterkunft wird nun seit
ca. Februar 2002 von unseren Frettchen in Beschlag genommen.
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Unterkunft 4 |
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An die
3. Frettchenunterkunft wurde nun noch eine separate
Unterkunft in den Maßen 2m lang, 80cm tief und 1,90m hoch angebaut. Der eigentliche Rohbau stand schon 2-3 Jahre so
herum, bis wir es im Jahr 2003 endlich zur Fertigstellung brachten.
Ich glaube die "Einrichtung" ist gut auf dem Bild sichtbar, deshalb
gehe ich nicht näher darauf ein. |
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Bild(er)
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In die neue Unterkunft zog Elly
eine Woche vor dem Wurftermin in der letzten Aprilwoche 2003 ein. Mit
ihren vier, später drei Welpen blieb sie dort wohnen bis Ende Oktober
2003. Am 7.Juli kam Rufus im Alter von 10 Wochen mit dazu. |
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Der Neubau bleibt über die
Wintermonate leer stehen. Ist es soweit, dass es zur Paarung zwischen
unserem neuen Zuchtpärchen Jenny und Teddy kommt, beziehen beide diesen
"Neubau", was am 25.02.'07 und dann im Februar '08 wieder geschehen ist. Eine Woche vor dem Wurftermin, zieht
Teddy wieder in den
größeren Stall um, so das Jenny in Ruhe werfen und ihre Welpen
aufziehen kann. |
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Unterkunft 5 |
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Die vierte Unterkunft erhielt eine kleine Erweiterung. Das machte sich
erforderlich, weil in der obersten Etage vorrübergehend eine Gruppe Frettchen
untergebracht wurde (über die Wintermonate), die sich aus Elly, Balu,
Tonino und Teddy zusammensetze. Der Durchgang zu den unteren Etagen wurde
mit einem schweren Blumentopf- darauf noch ein schwerer Stein, versperrt,
weil sich diese nicht mit
Jenny und Paulchen arrangieren konnten oder vielleicht auch nicht wollten.
Zwischen ihnen kam es immer wieder zu Beißereien.(Zum Glück ist dies jetzt
auch Geschichte. Im November 2008 sind alle ein Herz und eine Seele.) |
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Bild(er)
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Die anderen Frettchen
(also Jenny, Paulchen, Max, und damals Fanny ) bewohnten die zwei
unteren Etagen. Der "Neubau" blieb auch diesen Winter wieder
unbewohnt. Dort kommen die Frettchen nur herein, wenn es in
ihrem Winterquartier heißt Großreinemachen. |
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Inzwischen (Stand November 2008) wird der große Frettchenstall, der
blau und rot umrahmte, von vorrübergehend neun Frettchen bewohnt, da ja
unsere Welpen Jonny und Pünktchen noch nicht in ein neues Zuhause
vermittelt werden konnten. |
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Gebrauchsgegenstände |
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Einige wichtige
Gebrauchsgegenstände für Frettchen möchte ich an dieser Stelle nicht
unerwähnt lassen. Wie z.B. Dinge, die man zur Ernährung unserer Lieblinge
so braucht und Dinge die dem Spieltrieb unserer Frettchen gerecht werden. |
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Das Trinkwasser reiche
ich ihnen meistens auch in einem der drei abge- bildeten Gefäße. Aber nur,
weil ich meine Frettchen nicht an die handelsüb- lichen Nippeltränken gewöhnen konnte. |
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