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Kryptorchismus ist eine
angeborene Missbildung, bei der ein oder beide Hoden in der Bauchhöhle
oder im Leistenkanal verblieben sind. |
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Während der Embryonalentwicklung liegen
die Hoden zunächst in Nierenhöhe und wandern dann normalerweise durch den
Leistenkanal in den Hodensack. Dort ist die Körpertemperatur niedriger, was
den Samenzellen ihre Befruchtungsfähigkeit erhält. |
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Wenn beide Hoden in der Bauchhöhle stecken bleiben, wird der Rüde mit hoher
Wahrscheinlichkeit nicht zeugungsfähig sein, weil die Körpertemperatur für
die Keimzellen zu hoch ist. Allerdings sollte man sich nicht auf die
Impotenz eines solchen Rüden verlassen! |
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In den meisten Fällen bleibt nur ein Hoden stecken und einer erreicht den
Hodensack. Solche Rüden sind zwar deckfähig, sollten aber nicht zur Zucht
eingesetzt werden, weil Kryptorchismus vererbt werden kann. |
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Es gibt verschiedene
Behandlungsmethoden:
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In wenigen Fällen
hilft es, Hormone zu injizieren, damit die Hoden in die richtige Lage
rutschen. Sitzt der Hoden in der Leiste kann er bei günstiger Lage durch
eine Operation in den Hodensack befördert werden. Auch diese Rüden sollen
nicht zur Zucht verwendet werden. |
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Verspricht keine der oben genannten Methoden Erfolg, so ist es
empfehlenswert den Kryptorchiden kastrieren zu lassen. |
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Das Risiko, dass der
Hoden sich in der Bauchhöhle verdreht oder zu einem Tumor entartet, erhöht
sich mit zunehmendem Lebensalter. Es ist daher auch eine Gesundheitsvorsorge
diese stecken gebliebenen Hoden per Operation zu entfernen.
Kryptorchiden unterscheiden sich übrigens im Verhalten nicht von ihren
normal entwickelten Artgenossen.
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Text
© Conny Schönewald |
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<---Barny |
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und |
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Balu ---> |
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<--- Vater |
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und |
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Sohn ---> |
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