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Betty und Barny

In der regionalen
Tageszeitung entdeckt Samanta Trimmdich eine Anzeige über den Verkauf von
sechs Wochen alten Frettchen. Sie macht sich in einschlägiger Literatur
über die Tiere kundig und ist danach fest entschlossen ein Frettchen zu
kaufen. Samanta hat das Frettchenfieber gepackt! In ihren Plan weiht sie
aber nur ihren Mann Martin ein, der auch sofort Feuer und Flamme ist.
Ihren beiden Söhnen Steven (fast 12 Jahre) und Patrick (fast 7 Jahre)
erzählen die beiden noch nichts, weil der Kauf eines kleinen Frettchen
eine Überraschung werden soll.
Ganz heimlich vereinbart Samanta deshalb am Telefon mit Frau Seitling, der
Züchterin dieser kleinen Frettchen, einen Termin gleich für den kommenden
Sonnabend.
Voller Erwartung macht sich Familie Trimmdich am Sonnabend auf den Weg zu
den Seitlings. Aber trotz intensiver Suche kommen sie nicht dort an, wo
sie eigentlich hinwollten.
Deprimiert fahren die vier Trimmdichs wieder nach Hause und bei der
gemeinsamen Kaffeestunde werden Steven und Patrick über das daneben
gegangene Vorhaben eingeweiht. Nun wollen sie natürlich alles über das
Tier Frettchen erfahren. Samanta hatte sich bei dem Durchforsten ihrer
vielen Tierbücher einige Notizen gemacht und aus ihnen versucht sie nun
eine verständliche Formulierung für die Kinder zu finden. Danach wollen
auch Steven und Patrick nur noch das eine, nämlich ein Frettchen.
Von ihren drei Männern wird Samanta zu einem erneuten Anruf bei der Frau
Seitling gedrängt. Dort kann dann zur Zufriedenheit aller nicht nur ein
erneuter Termin ausgemacht werden, sondern man klärt auch, warum die vier
Trimmdichs die Seitlings nicht finden konnten. Sie hatten sich nur in dem
Ort geirrt. Die Seitlings wohnen in Klein – Kummerstadt und die Trimmdichs
sind in die nahe gelegene Kreisstadt nach Kummerstadt gefahren.
In der darauf folgenden Nacht wird Samanta von einem schrecklichen
Albtraum geplagt, an den sie unweigerlich denken muss, als sie das erste
Mal “ ihr “ kleines Frettchen zu Gesicht bekommt.
In einem großen, völlig verschmutzten Karton schlafen auf nassen
stinkenden Tüchern zwei kleine Frettchen. Sie sehen schon mehr tot als
lebendig aus. Dass es sich bei den Beiden um ein Männchen und um ein
Weibchen handelt, erfahren die vier Trimmdichs von Frau Seitling so ganz
nebenbei.
Mehr aus Mitleid kaufen Martin und Samanta der Frau die beiden Frettchen
ab und machen sich umgehend auf den Heimweg. An einer Tankstelle wird
ausgiebig gerastet und hier bekommen die beiden Frettchen auch ihren
Namen, Betty und Barny.
Zu Hause in Hirschberg angekommen, werden die Frettchen einer
Waschprozedur unterzogen und sehen dann wirklich so aus, wie es sich
Samanta und ihre drei Männer vorgestellt haben.
Da Betty und Barny trotz ihrer großen Fürsorge nicht gesund werden wollen,
bitten Martin und Samanta ihren Haustierarzt Dr. Notnagel und die
Tiergartenleiterin von Wildesheim die Frau Zuhaus um ihre Hilfe. Mit ihrer
tatkräftigen Unterstützung werden die beiden Frettchen endlich gesund. Nun
kann das Abenteuer beginnen!
Das Zusammenleben der Trimmdichs mit ihren Frettchen wird nun immer
abwechselnd aus der Sicht von Samanta, der Betty und dem Barny erzählt.
Dabei werden Erlebnisse der Familie Trimmdich mit den Tieren ihres kleinen
Heimtierzoos (dem weißen Chinchilla Idefix, dem alten Goldhamster
Wuschel, den dsungarischen Zwerghamstern Paul und Willi, der einjährigen
Schäferhündin “Alexa vom Tangerwall“, dem Streifenhörnchen Trixi - die aus
dem fernen Japan stammt, dem Zwergkaninchenpärchen Blacky und Hoppel, dem
unzertrennlichen Rosettenmeerschweinchentrio Momo + Mimi + Robby, später
dann noch ein Rattenpärchen Wilma + Charly und den weißen Mäusen Felix und
Zita ) und die verschiedenen Begegnungen und Reaktionen der Menschen im
unmittelbaren Umfeld der Familie Trimmdich mit einbezogen.

  
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