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Die Dachse (Melinae) sind
eine Raubtiergruppe aus der Familie der Marder (Mustelidae), die im Rang
einer Unterfamilie geführt werden. Die Gruppe umfasst sechs Arten in
drei Gattungen, von denen der Europäische Dachs die bekannteste Art ist. |
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Der
Körperbau |
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Dachse sind durch eine
kompakte, keilförmige Gestalt gekennzeichnet. Der Kopf ist klein und
zugespitzt und mit kleinen Augen und Ohren versehen. Die Beine sind kurz
und kräftig, auch der
Schwanz
ist mit Ausnahme der Sonnendachse kurz. Das Fell ist bei den meisten
Dachsen gräulich oder schwarz gefärbt, viele Arten weisen
charakteristische Gesichtszeichnungen auf. Die Kopfrumpflänge variiert
zwischen 32 und 90 Zentimetern und das Gewicht zwischen 1 und 16
Kilogramm. |
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Das
Verbreitungsgebiet und der Lebensraum |
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Dachse sind auf Eurasien
beschränkt, mit Ausnahme des Europäischen Dachses leben alle Arten in
Ost- und Südostasien. Ihr Lebensraum sind vorrangig Wälder und andere
baumbestandene Gebiete. |
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Die
Lebensweise |
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Dachse sind in erster Linie
nachtaktiv und verbringen den Tag in selbst gegrabenen Bauen oder
anderen Unterschlupfen. Sie halten sich meist am Boden auf und klettern
selten, dafür können sie sehr gut graben. |
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Die
Fortpflanzung |
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Die Fortpflanzung ist wie bei
anderen Mardern durch eine Keimruhe geprägt, sodass oft viele Monate
zwischen Paarung und Geburt vergehen, obwohl die eigentliche Tragzeit
nur sechs bis acht Wochen dauert. Die Wurfgröße beträgt üblicherweise
zwei bis vier. |
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Die
Nahrung |
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Dachse sind Allesfresser, die
sowohl kleine Wirbeltiere, Insekten und andere Tiere als auch
verschiedenste pflanzliche Nahrung zu sich nehmen. |
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Systematik |
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Die Dachse werden in drei
Gattungen mit sechs Arten unterteilt:
- in den Europäischen Dachs (Meles meles),
- in den Schweinsdachs (Arctonyx collaris) und
- in den Sonnendachse (Melogale), vier Arten
Nicht zu den Dachsen im eigentlichen Sinn gehören trotz ihres Namens:
- der Silberdachs (Taxidea taxus)
- der Honigdachs (Mellivora capensis) und
- die Stinkdachse (Mydaus). |
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Bilder
vom Dachs |
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findet ihr, wenn man
H I E R draufklickt! |
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Literaturhinweis |
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Wilson, D. E., and D. M.
Reeder: Mammal Species of the World. Johns Hopkins University Press,
2005. ISBN 0801882214 |
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